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Die liebe Liebe

Sehr viele Menschen kommen irgendwann einmal an den Punkt, wo sie ihre Paarbeziehung hinterfragen. Oft nur aus einem mulmigen Gefühl heraus, dass etwas nicht ganz richtig ist, manchmal, weil einem der andere zunehmend auf die Nerven geht oder auch weil man sich innerlich weit entfernt fühlt von seinem Partner. 

Gründe gibt es viele und sie haben viel mit unserem unbewußten Denken, Fühlen und Handeln zu tun und wie unser Partner darauf reagiert. Es verlangt von jedem ein hohes Maß an Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Denn das Problem des einen ist auch das Problem des anderen.

Von Zuwendungen und Erwartungen

Wir alle brauchen Aufmerksamkeit, Zuwendung und Liebe, es ist ein Grundbedürfnis des Menschen. So weit so gut, so einleuchtend. Jedoch ist die Art, wie uns Zuwendung widerfährt entscheidend dafür, wie wir Beziehungen zu anderen Menschen gestalten. Es ist ein hochkomplexes Geflecht von moralischen Verpflichtungen, Bedingungen, Erwartungen und Emotionen. Zuwendung ist für unser Wohlbefinden so notwendig, dass wir sogar negative Zuwendung, wie beispielsweise Schläge, Hohn, Spott und Hass, in Kauf nehmen, als gar keine Zuwendung.

Die Schönheit des Alterns

Wer heute als schön gilt wird morgen kaum noch zum Putzen bestellt. (Karl Lagerfeld)

Ich war auf der Weltkonferenz der Transaktionsanalytiker und der letzte Workshop, den ich dort besucht habe hatte den Titel

The beauty of aging – between experiencing one’s limits and developing self-acceptance. (Die Schönheit des Alterns – eigene Grenzen erfahren und Selbstakzeptanz entwickeln).

Gewissheit

Der plötzliche Tod meiner Mutter hat uns, ihre engsten Angehörigen, fragend zurückgelassen.
Je mehr wir über sie reden und uns erinnern, um so mehr Facetten entdecken wir von ihr. Wir erkennen, dass wir alle verschiedene Dinge über sie wußten. So langsam ergibt sich für uns ein neues, ein gemeinsames Bild. Dabei stellen wir unsere alten Gewissheiten in Frage, legen manche beiseite und eignen uns neue an.

Das Wort Gewissheit geht mir seit Tagen im Kopf herum, ich assoziiere damit und muß es mal aufschreiben, um zu sortieren, was mir dazu einfällt:

Ordnung – mehr Stauraum hilft nicht wirklich!

Ordnung muß sein!
Dieser Ausspruch ist eine Zuschreibung für das typisch Deutsche.
Damit sind aber auch negative Gefühle verbunden, insbesondere wenn man an die deutsche Geschichte und die derzeitigen rechtsnationalen Bewegungen in Deutschland denkt.  Ich will aber nicht darüber schreiben, sondern über den Einfluß von Ordnung auf das eigene Leben.

Der Begriff und das Verständnis von Ordnung hat mich mein gesamtes Leben begleitet. Als Kind hörte ich von meinen Eltern oft diesen Spruch:

Ordnung, Ordnung liebe sie, sie erspart dir Zeit und Müh

Wir haben Zeit

Ein Jahreswechsel ist für viele Menschen Anlaß Bilanz zu ziehen, Pläne zu schmieden und neue Vorsätze für das kommende Jahr zu fassen. Nicht selten sind die neuen Vorsätze auch die alten, hat man sie doch im vorigen Jahr aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen können. Meistens ist irgendetwas dazwischen gekommen womit man stattdessen seine Zeit verbracht hat. Manchmal sind das wirklich unerwartete, relativ unbeeinflußbare Ereignisse, wie beispielsweise eine schwere Krankheit, Krieg, Tod oder auch politische Faktoren, die das “normale” Leben aus den gewohnten Bahnen werfen.

Auftragsklärung und Kundenzufriedenheit

Wenn ich Beratungen zur persönlichen Entwicklung annehme, habe ich zuvor eine detaillierte Auftragsklärung gemacht. Klärung im Sinne des Wortes: etwas klar stellen, sichtbar machen.
Ich kläre den Gegenstand der gemeinsamen Arbeit, das Ziel, Sinn und Nutzen und wie wir beide, der Kunde und ich, dieses Ziel erreichen wollen.
Der Vorteil eines solchen Vorgehens sind

Sustainable Business Development, Part I

The transition to a resource-saving and sustainable economy is one of the largest challenges of our century. The preservation and augmentation of capital is a self-evident tasks for companies, but sustainability in managing ecological and social resources is still relatively new. Economics was often conceived as a set of rules, based on abstract models, for the development of businesses and economies, which seemed to have no relation to social and ecological contexts. Even today, we still use mathematical models from the 19./20.

Angst

Ich schreibe hier über eine persönliche Erfahrung mit Angst, einer Angst, die nicht mehr steuerbar und beeinflussbar war, für die es keine Worte mehr gab, die sich unendlich und tiefschwarz angefühlt hat.
Vor ein paar Wochen wurde bei meiner Tochter ein Hirntumor entdeckt, und ihr überleben konnte  nur durch einen operativen Eingriff gesichert werden. Diese Information traf mich mitten ins Herz, ich war für einige Zeit wie gelähmt.