drupalcon 2009 paris – my reflections

After Washington, this was my second drupalcon I participated.

I attended several sessions, most of them had been interesting and confirmed me in my way of working, one was really boring because of the way how it was presented (I guess the presenter bored himself) and two inspired me to write a submission for the next Drupal event in Vienna.

First, the keynote from Dries. I like his view on the development/release circle. The most important point for me he mentioned was, that drupal has nearly all functions included which are needed for modern web business and community development (which I do fully agree on from my end users point of view). Now, the community should take it and place that wonderful product/framework on the big world market.

For me, that includes also a change of the roles, a change of the self-understanding of developers and designers towards consultants to “client’s business developers and consultants”. and thus, a change inside the community.

There are ongoing discussions in the community about developers and designers role, about the further development of drupal and of course, about the everlasting question

is it ethical to develop something based on the community work and sell it as a product and make money out of it?

Where is our community going to?

Chris Heuer has taken up that atmosphere in his keynote (slides) on the third day in a very populists way. Even though I do not agree in the way he presented it, he got to the heart with these two points:

  1. The community should finish its adolescence and turn into adulthood.
  2. Drupal code lives on contribution.

For sure, it is essential to discuss these two points and find a new self-understanding inside the community, otherwise, I assume, Drupal will stuck in its development.

This brings me back to my professional background. With my “transactional analysis eye” By using Eric Berne’s model “classification of organizations and groups”, I would like to look at the structure of the community and present in detail the public and hidden structure of the drupal community, the dynamic, the appearance of her activies and authorities. Of course, I do not have all answers, but I learned to value this model in several analysis of groups as a good helping tool for their further development.

2009-03 Paris

Paris

Diesmal wohnen wir in einem kleinen, gemütlichen Hotel im 17. Arrondissement.

Das Arrondissement liegt im Nordwesten von Paris und ist um die früheren Dörfer Batignolles, Monceau und Clichy herum entstanden. Der nördliche Teil, am Place de Clichy ist ein typisches Arbeiterviertel, im südlichen Teil, in Richtung Grands Boulevards, leben die etwas Vermögenderen. Insgesamt wohnen hier ca. 160.000 Menschen, die meisten davon leben allein und es gibt um die 26.000 Unternehmen.

Es ist ein schönes Viertel. Es entspricht in jeder Richtung dem Klischée des typischen Pariser Lebens: mondäne Häuser, buntes Treiben, viele Cafés, Restaurants, Marktstände mit allen Leckereien Frankreichs die laustark und mit blumigen Lockungen von den Händlern feilgeboten werden. Es ist wie auf einer Theaterbühne, das Schauspiel beginnt jeden Morgen aufs neue.

Nach der Rückkehr aus Washington sauge ich diese Athmospäre auf wie ein Schwamm. Der Kontrast könnte kaum größer sein!

Wir laufen durch die Straßen, bis zur Sacré-Cœur, von da zum Centre Pompidou, sitzen im Cafe und gucken Leute, essen lecker bei Iris (au Panier d’Iris, in der rue de Saussure).

Wir bummeln durchs Marais, bewundern die alten, wunderschönen Adelsresidenzen, die im 16. Jahrhundert hier gebaut wurden, als Henry IV. hier sein Schloß hatte.

Gegend Ende des 19. Jahrhundert siedelten sich hier Juden aus Osteuropa. Das Marais war dadurch auch eines der Hauptziele der Nazis während der Besetzung Frankreichs im zweiten Weltkrieg.

In den 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts haben vorallem Künstler, Designer, Modemacher das Viertel wiederentdeckt und begannen mit der Restaurierung der Häuser. Heute ist es eine der teuersten Wohngegenden von Paris.

Die jüdische Gemeinde von Paris hat hier ihr Zentrum und rund um die Rue de Rosiers findet man eine Vielzahl jüdischer Geschäfte.

Wir schauen eine Weile jüdischen Straßenverkäufern zu, die beinahe jeden vorbeigehenden Mann ansprechen und ihm irgendein jüdisches Zubehör (Kippa oder kleine Würfel mit Versen aus der Thora verkaufen wollen. Es sind amerikanische Schüler des jüdischen Gymnasiums, sie bessern sich ihr Taschengeld auf 🙂

Das Marais beherbergt im ehemaligen Hôtel Salé, das Musée Picasso mit 250 Exponaten des Künstlers.  Familienangehörige schenkten die Sammlung in den 70iger und 80iger Jahren dem französischen Staat um so die Erbschaftssteuer zu begleichen.

Als ich dieses Museum vor beinahe 10 Jahren zum ersten Mal besuchte, hat es ich dazu angeregt, mich näher mit Picasso, seiner Kunst, seinem Leben und der Kunst dieser Zeit zu beschäftigen. Ich bin sozusagen ein Picasso Fan geworden. Der Mann hat mit allen Materialien gespielt und gearbeitet und das gleiche Thema auf verschiedene Arten präsentiert. Am meisten beeindruckt mich seine Fähigkeit zur Reduktion, mit wenigen Strichen das Wesentliche in einem Gesicht, einer Figur zu zeigen. Und ich mag seine Skulpturen …

Inzwischen hat, wie es scheint, das Museum eine neue Leitung bekommen und die versucht, die Ausstellung zeitgemäßer zu präsentieren. Das ist zumindest die Aussage des Videos zur Ausstellungsgestaltung, welches man in der Ausstellung sehen kann. Die Ideen sind ganz nett ( optische Teilung des Hauses durch eine Spiegelwand), aber dafür leidet, m.E., die Chronologie und Übersichtlichkeit der Ausstellung.

Aber es war trotzdem schön, diese Bilder und Skulpturen wieder einmal gesehen zu haben.

So, und nun fahre ich wieder nach Hause.

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