China ist anders

So langsam fangen wir ja an mit Reisen, diesmal nun also China. Auslöser für die Reise war die Cloud Conference von Alibaba, hinzu kamen ein paar andere geschäftliche Treffen und so haben wir eine Reise drumherum gestrickt. Je mehr ich nachgelesen habe, desto mehr Ziele kamen auf unsere Reiseliste und am Ende haben wir uns dann entschieden für vier Wochen durch einen kleinen Teil dieses Landes zu reisen. Als Kostprobe, sozusagen.

Vor vielen Jahren habe ich mal auf einer Konferenz jemanden getroffen, der gerade aus China zurückkam. Ich fragte ihn, wie das denn dort sei und er antwortete: China ist ganz anders als wir uns das hier vorstellen.
Wieder zu Hause habe ich allen, die gefragt haben, eine sehr ähnliche Antwort gegeben. China ist ganz anders, als es uns hier oft beschrieben und dargestellt wird. Natürlich habe ich nur einen klitzekleinen Ausschnitt des Landes gesehen, habe, ob der Sprachbarrieren, nur mit einer Handvoll Einheimischer reden können, aber diese Reise hat mein Bild von China doch sehr verändert.
Was mich am meisten überrascht hat: es ist fast alles neu, sehr modern, sehr gut organisiert, irgendwie funktioniert alles mit sehr viel Harmonie.

Überall, selbst in den Bergen, hat man 4G Internet, niemals steht man länger (und schon gar nicht allein) an einer Bushaltestelle, die Busse (elektrisch!) fahren oft abhängig vom Bedarf auch zusätzlich zum Fahrplan. Die Bahnhöfe sind wie Flughäfen organisiert, die sehr komfortablen Züge fahren auf die Sekunde pünktlich los und kommen ebenso pünktlich an, selbst wenn man 1400 km unterwegs ist.

Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, allerdings nicht besonders rücksichtsvoll wenn es darum geht einen guten Platz auf der Aussichtsplattform zu bekommen. Da gibt es ein Schieben und Drängeln und wenn man da als höflicher Europäer nachgibt, kommt man niemals nach vorn. Aber ein solches Verhalten ist wahrscheinlich normal, wenn man bedenkt wieviele Menschen dort leben.

Wir kamen mitten in den Vorbereitungen zum 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China in Peking an. Unser Hotel war in der Nähe der Verbotenen Stadt. Viele Straßen waren schon abgesperrt für die Feierlichkeiten und man mußte Sicherheitskontrollen passieren, um zum Tiananmen Platz zu kommen. Es wurde uns gar empfohlen, das Hotel eine Nacht eher zu verlassen und etwas außerhalb des Zentrums zu buchen, weil die Straße davor für die Übungen der Parade gesperrt war. Aber hey, alles war super freundlich und die Menschen schienen völlig aus dem Häuschen und stolz auf ihr Land zu sein. Die haben aber auch eine eindrucksvolle Entwicklung in den letzten 30 Jahren hingelegt!
Ich habe, ehrlich gesagt, viel mehr Propaganda Poster erwartet. Den in westlichen Medien beschriebene Personenkult um den Staatspräsidenten Xi Jinping habe ich nicht wahrgenommen, ich hab nirgendwo Bilder von ihm gesehen. Möglicherweise hängen die in Regierungs- und Parteigebäuden, aber eben nicht an jeder Ecke. Das kenne ich aus der DDR noch ganz anders.

Und überhaupt, ich hab Schwierigkeiten diesem Land den Stempel des Kommunismus aufzudrücken. Was ich gesehen habe ist eher ein zentral gelenkter Kapitalismus mit sehr sozialer Ausprägung. Die Chinesen selbst bezeichnen ihr Staatssystem als demokratischen Zentralismus. Das Grundanliegen, welches immer wieder betont wird, ist, dass es allen Menschen des Landes besser gehen soll. Es lohnt sich für ein besseres Verständnis, die Verfassung der Volksrepublik China zu lesen.
Die Menschen reden auch davon, dass sie nur gemeinsam ihr Land aufbauen können, dass es gut für alle sein soll, dass die, die viel Geld verdienen, etwas an die Gesellschaft zurückgeben müssen. Das westliche Gesellschaftssystem scheint vielen nicht geeignet bzw. nicht erstrebenswert zu sein.

Ich fragte nach dem Social Point System und hörte durchweg positive Zustimmung. Schließlich müssen die Menschen aufeinander achten und sich gut zueinander verhalten. Jemand sagt mir, dass es die Übertragung des Criminal Records (ähnlich einem polizeilichen Führungszeugnis) in ein Punktesystem ist.
Ich fragte auch danach, wie es sich anfühlt, dass überall Kameras sind, die jeden deiner Schritte aufzeichnen. Die verblüffende Antwort war: in China gab es noch nie Privatsphäre. Und die Kameras helfen, Missstände und Vergehen aufzuzeigen bzw. vorzubeugen.
Momentan scheinen die Menschen dort kein Problem mit der digitalen Erfassung zu haben, weil sie wohl mehrheitlich nicht gegen sie, sondern für ihr Wohlergehen genutzt wird.

Jedenfalls klingt das für mich alles irgendwie zu schön um zu funktionieren, ich weiß nicht, ob und wie die das hinkriegen und ob da unter der Teerdecke etwas brodelt.
Ich frag mich auch, ob man so ein Riesenland nicht nur zentral regieren kann. Andererseits, es gibt so viele Experimente wirtschaftlicher und sozialer Art in verschiedenen Regionen das Landes, da gibt es mit Sicherheit auch jede Menge heiße Diskussionen über Richtungsentscheidungen, die letztlich nur im Konsens mit Wirtschaft, Partei und Regierung getroffen werden, sonst wäre das Land nicht so erfolgreich.
Jedenfalls hat das, was ich dort gesehen habe nicht viel zu tun mit dem was in der westlichen Presse über China geschrieben wird.

Letzte Station unserer Reise war Hongkong. Und dort lernte ich etwas über Propaganda. Wir kamen am Vorabend des Nationalfeiertags an und wurden denn auch im Hotel gleich darauf hingewiesen, dass am Folgetag mit Demonstrationen und Ausschreitungen zu rechnen sei. Unser Hotel befand sich im Zentrum der Demonstration und es wurde uns empfohlen, entweder am späten Vormittag das Hotel zu verlassen und erst nach Mitternacht zurückzukehren kommen, oder aber am Nachmittag im Hotel zu bleiben.
Wir wollten natürlich etwas von Hongkong sehen und verließen unser Hotel am Vormittag. Ich hatte eine leichte Magenverstimmung und fühlte mich nicht fit genug um bis Mitternacht herumzulaufen. Deshalb entschlossen wir uns am frühen Nachmittag dann doch wieder ins Hotel zurückzukehren. Die Demonstration, die übrigens nicht genehmigt war, hatte bereits begonnen. Ab und zu waren Sprechchöre zu hören, aber ansonsten sah alles sehr friedlich aus. Wir sind auch ohne Probleme ins Hotel gekommen, waren jedoch schon ein wenig aufgeregt. Durch die Lage des Hotels hatten wir sozusagen einen Logenplatz.
Wir konnten den Demonstrationszug sehr gut von oben sehen. Einige Demonstranten trugen amerikanische Flaggen, das hat uns ein wenig irritiert. Aber die Demo war friedlich und keineswegs spektakulär. Aber dann sah ich, wie sich auf der gegenüberliegenden Seite eine Gruppe Jugendlicher bereit machte: sie zogen sich um, maskierten sich, setzten Helme auf und gruben Pflastersteine aus. Die Steine wurden in Kartons gepackt und an der Straße verteilt, ebenso die Lieferung mit Molotowcocktails, die wohl von einer anderen Gruppe vorbereitet worden waren.
Als die Demo zu Ende war, haben sich auf einmal mehrere solcher Gruppen auf der Straße eingefunden und begannen die Sicherheitskräfte zu attackieren. Es flogen Steine und Brandsätze, das Spezialkommandos der Polizei antwortete mit Tränengas und später auch mit Wasserwerfern. Die Randalierer bauten Barrikaden aus allem, was sie auf der Straße fanden. Als sie dann ein paar Müllcontainer gegenüber von unserem Hotel anzündeten, wurde Feueralarm ausgelöst. Die anrückende Feuerwehr wurde erst nach minutenlangen Verhandlungen zum ziemlich großen Brandherd hinter die Barrikaden gelassen, die sofort wieder geschlossen wurden. Die Randalierer setzten ihren Angriff auf die Sicherheitskräfte fort, die nun ihrerseits weder Tränengas noch Wasserwerfer einsetzten, um die Feuerwehrleute nicht zu gefährden.

Die Hotelgäste versammelten sich also in der Lobby und sahen dem Spektakel draußen zu. Neben mir stand ein Journalist, der das alles filmte und dabei kommentierte. Wir sahen beide das gleiche, aber er berichtete nicht neutral, sondern favorisierte die radikalen Demonstranten. Er sprach vom Kampf junger Hongkonger für die Demokratie, die sich dem brutalen Einsatz der Polizei widersetzte. Ich war fassungslos und er reagierte indigniert und zog sich zurück.
Die Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Randalierern zogen sich bis weit nach Mitternacht hin. Es war die Nacht, in der ein Polizist einen Demonstranten durch einen Schuß mit scharfer Munition verletzte.

Am Morgen danach sah es aus wie auf einem Schlachtfeld.
Irgendwie hat das Ganze für mich nichts mit Demokratie zu tun, es ist wohl eher die übliche Initialisierung einer “Demokratiebewegung”.

Bilder von unserer Reise gibt es hier.

10 Tage in Südvietnam

So langsam fangen wir endlich an zu reisen und diesmal haben wir uns auf den Weg nach Ho Chi Minh City (HCMC) gemacht, denn Isa und Dick sind seit ein paar Monaten in Südostasien unterwegs und wir wollten uns mit ihnen irgendwo dort für ein paar Tage treffen. Jetzt ist Vietnam nicht gerade um die Ecke und für so eine kurze Dauer ist die Anreise auch relativ aufwendig (Barcelona-London-Doha-HCMC und zurück), aber es hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Mein “Inspiration Tank” ist wieder aufgefüllt 🙂

Ich war zuvor noch nie in diesem Teil der Welt und wußte nicht so recht, was mich dort außer hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen (was übrigens sehr angenehm war) erwartet.
Wir sind morgens in HCMC angekommen, mitten im Berufsverkehr und ich habe mich wie in einem großen Ameisenhaufen gefühlt. Unzählige Mopeds, wirklich unzählige, sind auf den Straßen (und Fußwegen) in alle Richtungen unterwegs. Wenn man als Fußgänger eine Straße überqueren will, muß man einfach loslaufen, die passen schon auf dass sie dich nicht umfahren. Ich habe nicht einen einzigen Unfall gesehen. Begleitet wird das Ganze von einer immensen Geräuschkulisse und Abgaswolke. Ich habe sofort verstanden, warum viele Menschen eine Atemschutzmaske tragen.

Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut organisiert, die Fernbusse super bequem, man reist im liegen.

5G Internet gibts überall und entsprechende Services dazu.

Die Luftverschmutzung und den Müll auf den Straßen fand ich ehrlich gesagt unglaublich. Sobald man in eine Wohnung, ein Geschäft, Suppenküche oder Restaurant geht, ist alles blitzeblank sauber. Dieser Widerspruch hat mich ziemlich verstört. Das Land hat kaum Kapazitäten um den Müll zu sammeln, zu verarbeiten und zu verbrennen. Aber es gibt einen Plan, allerdings ist derzeit wohl  kein oder zu wenig Geld für Investitionen vorhanden um diesen Plan auch zu realisieren.

Das Land versinkt im Plastikmüll! Das ist ein riesiges Problem und hat mich ziemlich wütend gemacht. Ich meine, es wäre doch relativ einfach, nur noch Elektroroller zuzulassen und Plastiktüten zu verbieten.

HCMC

Die Stadt hat ungefähr 9 Millionen Einwohner und schätzungsweise 7 Millionen Mopeds sowie 700.000 Autos sind täglich in dieser Stadt unterwegs. Ein Moped können sich viele leisten, ein Auto ist etwas für Reiche und Funktionäre, sagte uns ein Einheimischer.

Ho Chi Minh City platzt aus allen Nähten. Es entstehen komplett neue Stadtviertel, Lücken werden bebaut und für das gesamte Land sind 500 Wohnhochhäuser à 500 Wohnungen bis 2020 geplant zu bauen. Wir haben in einem dieser gerade fertiggestellten Hochhäuser (50 Etagen!) in einem doch recht luxuriösem Apartment übernachtet, mit einem phantastischem Blick über die Stadt.

Es macht Spaß einfach so durch die Stadt zu laufen, trotz Umweltverschmutzung.
Im chinesischen Viertel mit seinen kleinen Gassen und den schmalen, hohen Häusern sind noch die Einflüsse der Stadtgestaltung aus der französischen Kolonialzeit sichtbar.

Im 1. Bezirk stehen u.a. Partei-und Verwaltungsgebäude, schöne Paläste aus der Kolonialzeit und die wichtigsten Museen der Stadt. Wir haben uns die Ausstellungen und Galerien im Museum für Moderne Kunst angeschaut. Dort habe ich auch Lackmalereien gesehen und ein wenig über diese Maltechnik herausgefunden. Im Laden der Kunsthochschule hab ich mir dann auch die wichtigsten Materialien und Werkzeuge gekauft damit ich das ausprobieren kann.

Das Kriegsmuseum hat mich sehr beeindruckt. Die Ausstellung zeigt eigentlich nur Fotos, Augenzeugenberichte in Schrift und Video und die von den USA verwendeten Waffen. Ich war oft den Tränen nahe und manche dieser Bilder und Berichte konnte ich mir nicht anschauen, das war kaum auszuhalten. Ähnliches habe ich bisher nur in Auschwitz gefühlt.
Ein paar Tage später haben wir uns noch die Tunnel von Cu Chi angeschaut, sind selber hineingekrochen um wenigstens einigermaßen eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Vietcong da gebaut haben. Zwar waren sie von der Ausrüstung her den Amerikanern weit unterlegen, aber moralisch waren sie ihnen weit überlegen.

Can Tho

Wir sind rechtzeitig vor dem Taifun aus HCMC abgereist und haben ein paar Tage im Mekong Delta verbracht. In einer kleinen Pension in Can Tho, der größten Stadt im Delta haben wir gewohnt und von dort die Gegend erkundet. Mit dem Boot sind wir zum noch immer größten schwimmenden Markt gefahren. Es gab und gibt viele dieser schwimmenden Märkte im Delta, wo die heimischen Bauern ihre Erzeugnisse sowohl an Groß-und Einzelhändler wie auch Privatleute verkaufen.

So pittoresk das Schauspiel für Touristen auch sein mag, die Probleme des Deltas und der äußerst intensiv betriebenen Landwirtschaft lassen erahnen, was da auf die Bewohner zukommt.

Im Delta werden über 50% des Reises und ein Großteil des Obst und Gemüses Vietnams produziert. Wetterkatastrophen, sinkender Wasserspiegel durch Staudämme in China und Kambodscha, Erosion der Ufer und das Eindringen von Salzwasser bedrohen das ökologische wie auch ökonomische Gleichgewicht in dieser Region.  Um Ertragsverluste in der Landwirtschaft und Fischzucht auszugleichen, wird mehr gedüngt und bewässert, die Fisch- und Shrimpszucht mit allerlei Chemie gepusht. Viele kleinere Kanäle sind schon heute so verschmutzt, dass dort kaum noch Leben ist. Es scheint ein Teufelskreis zu sein, aber ein von Menschen gemachter.

Teilweise ist es schon absurd zu sehen, wie die Menschen dort mit der Natur, ihrer unmittelbaren Lebensgrundlage umgehen. Der Bootsführer muß alle 20 Minuten anhalten um die Motorschraube vom Plastikmüll zu befreien, nur um selbigen wieder ins Wasser zu werfen. Gleichzeitig preist er die Natur und Pflanzenvielfalt und bedauert, dass es kaum noch Flusspferde und Krokodile gibt.

Am nächsten Tag haben wir uns Roller ausgeliehen und sind in ein paar Dörfer nördlich von Can Tho gefahren. Wir waren auf der Suche nach zwei sogenannten Craft Villages, Dörfern in denen die berühmten Kegelhüte (Non La) und Reispapier hergestellt werden. Die Hutmacher haben wir nicht gefunden und die Herstellung des Reispapiers haben wir auch nicht wirklich gesehen, dafür aber gekostet. Als wir nämlich ein wenig hilflos am Straßenrand standen und Google Maps durchsuchten, hat uns eine Familie zu sich eingeladen. Die war gerade nach einem üppigen Lunch beim Reiswein (den ich eher als Schnaps bezeichnen würde) angelangt und entsprechend fröhlich. Natürlich mußten wir mit ihnen anstoßen und die Frau des Hauses hat uns leckere Bananenreisfladen serviert. Der Mann hat die Schönheit seiner Tochter gepriesen und war sichtlich angetan von Dick. Nach einer Weile hatten wir den Eindruck, dass er ihm seine Tochter offerierte.
Es scheint ein durchaus gängiges Geschäftsmodell zu sein 😉
Dieser Eindruck hat sich noch verstärkt, als wir eines Abends durch das Backpackerviertel gelaufen sind und überall sehr schöne, leicht bekleidete Frauen nach westlichen Männern Ausschau hielten. Ich weiß, das dass eine euphemistische Beschreibung ist für das was da wirklich geschieht.

Fazit

Vietnam boomt, unter kommunistischer Führung entwickelt sich ein entfesselter Kapitalismus mit all seinen Vor- und Nachteilen. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn mehr Menschen in einigermaßen guten Häusern leben, wenn sie mehr Geld verdienen, wenn sie sich den Luxus eines Motorrollers, Mobiltelefone leisten können und so mobil werden, am Leben teilnehmen können. Das, was hier Luxus ist, ist für uns aus der reichen westlichen Welt selbstverständlich.

Aber auch wenn sich für die Masse das Lebensniveau erhöht, die Kluft zwischen arm und reich wächst atemberaubend schnell und ist so unglaublich groß, dass ich mich frage, wie lange so etwas gut geht, wie lange bleiben die Menschen noch freundlich und offen und unterstützen sich gegenseitig, wann kippt das, wann werden sie gierig und egoistisch, wo ist die Grenze zwischen genug und Überfluss?

Aber, ich will da auf jeden Fall wieder hin…

 

Our roadtrip through England

It’s been two weeks we are touring around in England, to be more precise in the South West of this country. Just to swipe away all prejudices: most of the time we had fantastic weather, a bit colder than expected and only once we had heavy rain. However, we learned that English people do not call it rain when it only lightly drizzle (I would call it fine rain), they make very subtle differences for the amount of rain. The weather was an important element of our journey, as we camped all the time. Continue reading “Our roadtrip through England”

Camping

When I grew up, our family spent the summer holidays camping. These four weeks together in nature were always a wonderful adventure for me. One of my sisters and me slept in a little, old tent, bought by my father when he was a young adult. That tent was made of thick cotton, closed with cotton strings which had to be interwoven in a complicated way. The cotton was impregnated with a spray and when it was raining, you were not allowed to touch it, otherwise the water would seep through the inside and this was the worst case. I guess, this is unimaginable today. Continue reading “Camping”

Petra

Holidays in Jordan, Part 2

I already wrote a bit about our holiday in Jordan last week. Today, we fly back home, my head is full with pictures and impressions. I need to sort out and reflect on what I have seen and experienced.

From the Dead Sea we drove through the Dana National Park to Petra. Already on the way to Petra I felt like I was on another planet, I had never seen such rock formations on the edge of a desert . Petra, the city carved out of rocks is very impressive. As a good tourist I had read about it before, but to see this about 2 300 year old city is something else. Until Petra, I had never heard of the Nabateans, Arabian desert people. The Nabateans originally lived in today’s Saudi Arabia and controlled the local caravan trade. About 2300 years ago, they extended their sphere of influence to the northwest of the Arabian peninsula along the caravan routes and settled down in Raqmu, today known as Petra. This city became their center of power. The place was well-chosen: six caravan routes crossed here and there was water from the surrounding mountains. Not only were the Nabateans intelligent builders, they carved a city out from the rocks for about 40 000 people, supplied water through a advanced irrigation system (and also drained the sewage), buried their kings there and built temples, churches and worship places. They also provided hospitality services to the traders who passed through the city by taking care of humans and animals. People could worship in one of the many temples, churches and chapels, representing the various religions of this time.
To this day, this is at least my impression, this hospitality and tolerance is something special to Jordanians. They are friendly and tolerant of strangers, it is easy to get in touch and after a few minutes you find yourself in lively discussions about God and the world (in the truest sense of the words).

Jordan has little mineral resources and has always created an income by collecting customs duties and taxes from trade routes. That is still the case today: the entrance fees to the national parks and cultural monuments are quite steep. One day Petra (from sunrise to sunset) costs 66 € per adult. In Wadi Rum, where we went afterwards, you pay an entrance to the National Park (which flows into the state treasury) and then you have the choice between different tours to discover the park: on foot, by camel or by jeep. You pay per hour and mode of transport. These revenues benefits the resident Bedouins. In theory, one could walk on foot to explore the Wadi, as Lawrence of Arabia used to do. I think that’s an option for a few people only.

Anyway, it’s definitely an unforgettable experience and if you want to see all these places you just have to pay.

After exploring Petra and Wadi Rum, we needed a seaside retreat, so we rented a room at the Read Sea Dive Center in Aqaba. This is a small, locally run hotel with a diving school, because this area still has coral reefs and a great variety of sea creatures to see. We did no go for a dive but relaxed for two days on the beach of Tala Bay, South of Aqaba.

Tala Bay is a resort town, much like Barcarès or Leucate Plage, but with a lot more luxury. Many foreigners and certainly a few wealthy Jordanians, Iraqis, Syrians, etc. have a summer residence there.
Tala Bay started in 2001 and
meanwhile, gated communities are developing along the entire coastline of the Gulf and they have some advantages to offer: investments are tax-free or are only taxed at 5%, nobody asks where the money comes from, everything is very discreet and legally secured.
Here, too, the mentality of the Jordanians is visible: open to all, good service, beautiful location, no stress, for a corresponding fee.

This mentality is also based on the admission of millions of refugees. Supported by international aid organizations and states with financial contributions these people are more or less integrated, get the citizenship and thus a right to education and work. However, Jordan also reached its limits. There have been several major refugees flows since 1948 and today more than 50% of the population is made up of former refugees, primarily Palestinians, but also people from other Arab countries.
It seems to me that this is part of a deal: Jordan receives the refugees from the crisis areas of the Arabian Peninsula, gets financial support and, more importantly, has no trouble with Israel and is not on the list of states to be democratized.

In Petra, I listened to a conversation between a tourist and a local tourist guide:

Tourist: Who owns Jordan?
Guide: Well, we are having a lot of tribes, they are all coming and going and live together.
Tourist: So they all own Jordan?
Guide: hmm, no, America owns Jordan.

Anyway, this holiday was very interesting, exciting and also relaxing and I could start the next journey immediately 😉

Holidays in Jordan

Since a few days we are traveling through Jordan. We visited Amman, Jerash and Madaba and now I am sitting in a very posh hotel at the Dead Sea, feeling bizarre when hearing the muezzin calling for the evening prayer and western music from the outside pool at the same time.

Jordan is a very old country, inhabited longer than one can imagine (it says since about 250 000 years) and thus it has rich experiences in living together despite different beliefs and origins.
It’s an interesting journey, not only because of the wonderful places we visited but also because I am really surprised about the way of living here. More than half of the population is from Palestine, original Jordans are more or less a minority taking into account that families have roots in different tribes from the Arabic peninsula.

Of course, I took the opportunity to discuss the current political situation with people I met and got to hear a lot of interesting stories. Everyone said its complicate and lies in the history but tribes and beliefs were never a barrier for living together in peace. The big trouble came with the end of the colonialism and the more or less arbitrary erected borders and countries.
What unifies many is the rejection of the israeli politics and their (from outside) implanted and supported belief that the Israelics have a right to live in the holy land, alone. That belief and the exploitation of resources by foreign powers was and is  the source of many wars and causes a lot of struggles until today. There is no easy solution, but the only way is living together by respecting each other. There is no religion better than another, all humans are equal, no matter of their beliefs. People said, that all the leaders of the Arabic countries and Egypt have old, strong bonds and meet regularly in an informal way and discuss all sorts of issues. There is a new generation of leaders trying to overcome differences for a common healthy development. Even Saudi Arabia made a plan for the sustainable development of its country through cooperation with Jordan and Egypt. There is hope: I learned yesterday, that a woman is the CEO of Saudi Arabia`s Commercial Bank 😉

In 27 Jahren um die Welt: Jordanien

Vor einem Jahr, so ungefähr um die gleiche Zeit, haben wir einen Plan gemacht, wie wir weiterhin arbeiten und leben wollen, und vor allem, wovon 😉
Dieser Plan hat richtig Arbeit gemacht, denn schließlich sind damit ganz essentielle Sachen verbunden die unser heutiges Leben betreffen und außerdem mußten wir einen Blick in die Zukunft werfen und irgendwie versuchen abzuschätzen, wie lange wir womit unsere Zeit verbringen wollen und möglicherweise können.
Der große Lebensplan enthält für die nächsten Jahre viele Aktivitäten, eine davon ist die Welt zu bereisen. Und so haben wir mal aufgelistet, wohin wir überall reisen wollen. Entstanden ist eine Liste mit 31 Ländern! Continue reading “In 27 Jahren um die Welt: Jordanien”

Von Lip Kee Yap - originally posted to Flickr as Helmeted Guineafowl (Numida meleagris), CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8046259

Das Huhn

Das Huhn ist das häufigste Haustier des Menschen. Es gibt schätzungsweise 20 Milliarden Hühner auf der Welt, auf einen Menschen kommen also drei Hühner.
Und jetzt habe ich auch eins.
Kein gewöhnliches Huhn, sondern ein ganz besonderes. Ich hab es mir aus Nairobi mitgebracht. Es war zugegebenermaßen nicht ganz einfach, denn die Reise streckte sich über mehrere Stationen und war lang.

das Huhn

Und schon kurz nach dem Kauf hatte das Huhn einen kleinen Unfall mit einem Auto, wobei es sich ein Bein gebrochen hat. Das passierte, als wir fluchtartig den Massai Markt in Nairobi verlassen hatten, um all den Händlern zu entfliehen, die uns permanent ihre Waren feilboten.

Unsere kenianischen Freunde haben uns geholfen, die Dinge zu finden die wir haben wollten und dafür einen halbwegs annehmbaren Preis zu zahlen. Normalerweise zahlt man als weißer Tourist den Mzungu Aufschlag, denn wir sind in den Augen vieler Afrikaner wandelnde Geldbörsen. Das mag für afrikanische Verhältnisse im direkten Vergleich mit westlichen Ländern durchaus stimmen, aber na ja, auch wir müssen unser Geld mit Arbeit verdienen, die meisten jedenfalls.
In unserem Ferienhaus angekommen, haben wir dem Huhn erstmal das Bein gerichtet und es verbunden. Diesen Verband, bestehend aus mehreren Lagen Klopapier hat es bis zu seiner Ankunft in Fitou behalten.

Unser Huhn
Ihr merkt schon, es kein gewöhnliches Huhn. Sein Körper besteht aus einer harten Schale eines Kürbis und sein Hals ist bemerkenswert beweglich. Viele seiner lebenden Artgenossen, genannt Helmperlhühner, haben wir während unserer Ausflüge beobachtet und ich war immer wieder entzückt sie zu sehen.

Jetzt steht das Huhn bei uns zu Hause im Esszimmer, und wir werden es nicht essen uns aber immer an unser Abenteuer mit ihm erinnern 😉

Unser Huhn

Save

Save

Auf Safari

Wenn ihr in Kenia seid, müßt ihr eine Safari machen. So sprachen Bekannte und so machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Angebot.

In Kenia gibt es 22 Nationalparks, die meisten davon wurden zum Ende der Kolonialzeit eingerichtet, was meist mit der Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung einherging.
Da wir inzwischen in Malindi sind, haben wir uns den Tsavo East Nationalpark für unsere Tour ausgesucht. Es gibt Tsavo East und Tsavo West. Die beiden Parks sind durch eine Strasse getrennt und fast so gross wie Belgien.
Ich hab ewig im Internet recherchiert und für eine 2 tägige Safari werden Preise zwischen 500 und 900 € aufgerufen. Das Programm ist dabei immer ähnlich: 3 game drives, Übernachtung in einer Lodge mit Lunch und Dinner, Wasser für unterwegs.
Ein game drive bedeutet eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen um die Tiere des Parks zu sehen. Nicht zu verwechseln mit game hunt, eine Pirschfahrt um Tiere zu schießen.
Das Wort Safari kommt übrigens aus dem Arabischen und bedeutet Ausflug. Nur eine Minderheit der Kenianer kann sich einen Ausflug in die Nationalparks leisten, auch wenn der Eintritt mit ca. 5$ (Ausländer zahlen 52 $) eher moderat ist. Es scheitert oft schon an den Kosten für Anreise und Übernachtung.

Wir waren nicht besonders an einer luxuriösen Unterkunft interessiert sondern an der Landschaft und daran, die Wildtiere in ihrem angestammten Lebensraum zu sehen. Am Ende haben wir dann eine Tour vor Ort in Malindi gebucht, auch weil wir einheimische Veranstalter unterstützen wollten. Die meisten Hotels und Touristenprogramme werden von Ausländern betrieben, die Erlöse fließen fast vollständig in die Herkunftsländer zurück.

Festgefahren
Festgefahren

Andrew, unser Safariveranstalter, war sichtlich überfordert uns die Zusammensetzung des Preises und den Ablauf zu erklären, aber er war sehr freundlich.
Er hatte seinen besten Fahrer, so sagte er, engagiert, denn die Straßenverhältnisse waren etwas schwierig nach dem Regen der vergangenen Wochen. Sie haben uns morgens 06:30 abgeholt und los ging es Richtung Tsavo East. Von Malindi zum nächstgelegenen Eingang in den Park, dem Sala Gate, sind es nur ca. 106 km, aber man braucht dafür schon 2,5 bis 3 Stunden. Denn was hier als Straße bezeichnet wird, würden wir in Europa einen mehr oder weniger gut befahrbaren, breiten Feldweg nennen.

Wir haben Station an einem Community Haus gemacht, wo die üblichen Souvenirs angeboten und wir freundlich genötigt wurden, mit einem Kauf eben diese Community zu unterstützen. Derartig in die Enge getrieben haben wir zwar nichts gekauft, aber etwas Geld gespendet. Derjenige, der das Geld entgegen genommen hat, war übrigens ein sehr wohlgenährter Afrikaner, der rauchend in einer Ecke saß und von dort das Geschehen kommentiert hat. Die übrigen Leute waren eher ärmlich, sehr dünn und bei ihnen hatten wir schon das Gefühl, dass sie jede Zuwendung gut gebrauchen könnten.

Auf der Fahrt zum Park sahen wir viele einfache Siedlungen, Kinder, die am Straßenrand standen, Kunststücke vollführten, in der Hoffnung auf irgendwelche Zuwendungen und Viehirten, die äußerst magere Kühe und Ziegen vor sich her trieben.
Die einfachen Häuser sind eigentlich genial gebaut: ein Gerüst aus relativ dünnen Holzstämmen, verbunden mit Seilen aus Palmen oder Wurzeln, die Gefache dazwischen ausgefüllt mit Steinen und Erde, von außen verputzt mit Erde und einem Palmendach. Die reicheren Hütten hatten ein Blechdach. Ich denke, die Fachwerkbauweise haben wir uns von den Afrikanern abgeguckt 🙂 Die Hütten bestehen aus einem Raum, manche sind unterteilt in eine Küchennische, wo zum Kochen ein offenes Feuer brennt.
Aber zurück zur Safari.

Elefantenfamilie
Elefantenfamilie

Gleich am Eingang zum Nationalpark, am Ufer des Galana haben wir Krokodile gesehen, und ein paar Minuten später schon eine Elefantenfamilie. Auf dem Weg zu unserer Lodge, die ca. 2 Stunden vom Eingang entfernt liegt, haben wir jede Menge Antilopen, Gazellen, Elefanten, große und kleine Vögel, eine riesigen Strauß, Giraffen, Zebras und Affen gesehen. Das war sehr beeindruckend und irgendwie unwirklich. Die Elefanten zu sehen hat mich froh und auch irgendwie traurig gemacht. Lebten in den siebziger Jahren noch ca. 40.000 Elefanten in Tsavo, sind es heute, durch die Folgen von Wilderei, nur noch ca. 5000. Wilderei wird dazu führen, dass diese Tiere aussterben.

Elephant Poaching
Elephant Poaching

Der Nationalpark ist nicht durch einen Zaun abgegrenzt. Jeder, der das Gelände kennt, kann hinein. Elefanten werden geschossen wegen des Elfenbeins, obwohl der Handel offiziell verboten ist. Aber der Schwarzmarkt blüht, auch wenn nur ein geringer Teil des Elfenbeins derzeit auf den Markt kommt. Der größere Teil wird gelagert in Erwartung weiter steigender Preise auf Grund des Rückgangs der Elefantenpopulation. Einfache Schuldzuweisungen helfen hier nicht wirklich, die Wilderer sehen in ihrer Tätigkeit eine Möglichkeit Geld zu verdienen und ihre Familien zu ernähren. Den großen Reibach machen diejenigen, die den Vertrieb kontrollieren. Die wenigen Patroullien des Wildlife Service können die bandenmäßig organisierten Wilderer kaum stoppen.

Nachdem wir in der Lodge angekommen und gegessen hatten, sind wir zu einem zweiten game drive aufgebrochen. Es hat in Strömen gegossen und wir waren ziemlich naß und hatten schon keine Lust mehr auf dieses Abenteuer. Aber Andrew und unser Fahrer wollten partout nicht umkehren, denn andere Fahrer hatten Löwen erspäht. Die Fahrer kommunizieren per Funk miteinander und helfen sich so gegenseitig beim Aufspüren der Tiere. Entsprechend war der Auflauf von Fahrzeugen an der Stelle, wo die Löwen saßen. Es war eine Familie mit 5 Jungen, die Schutz unter ein paar Sträuchern vor dem Regen gesucht hatte. Sie ließen sich überhaupt nicht von den vielen Beobachtern stören. Die Löwin hat jedoch immer darauf geachtet, dass ihre Jungen weit genug von den Menschen entfernt waren. Als der Regen ein wenig nachließ, tollten die Löwenkinder herum wie kleine Katzen.

Warnung
Warnung

Die Nacht in der Lodge war außergewöhnlich. Die Lodge liegt an einem Wasserloch und normalerweise kommen die Tiere in der Dämmerung zum Trinken her. Aber nachdem es soviel geregnet hatte, gab es überall genügend Wasser und kein großes Tier ist zum Wasserloch gekommen. Nach Einbruch der Dunkelheit haben sich stattdessen hunderte Vögel, Lurche und Insekten eingefunden um die ganze Nacht über ein ohrenbetäubendes Konzert zu veranstalten. Naiv wie wir waren, dachten wir, mit offenen Fenstern schlafen zu können, aber eindeutige Hinweise hielten uns davon ab. Das laute Konzert der Tiere haben wir trotzdem gehört, es verstummte erst bei Sonnenaufgang.

Unsere dritte Pirschfahrt war der Weg zurück zum Eingangsgate. Andrew und unser Fahrer waren nicht sehr erpicht darauf, ein paar Schlenker zu machen um möglicherweise noch ein paar Tiere zu sehen. Sie wollten nach Hause. Schließlich hatten sie uns von den Big Five (Elefant, Löwe, Büffel, Giraffe, Nashorn) bis auf das Nashorn alle gezeigt und alles was jetzt noch kam war zusätzlich. (Dem Nashorn widerfährt ein ähnliches Schicksal wie dem Elefanten, es ist beinahe ausgerottet!)

Wir haben erkennen müssen, dass diese einmalige Fauna und Flora für viele Afrikaner nur ein Mittel ist um Geld zu verdienen, aber keinen Wert an sich hat. Sie wundern sich darüber, dass Weiße so gern Tiere anschauen und dafür viel Geld bezahlen.
Die Tourguides sind meist in der Umgebung aufgewachsen und erzählen, was sie so aufgeschnappt haben, aber meistens wissen die Besucher eines Parks mehr als deren Guides. Das Bildungssystem Kenias favorisiert die eher Wohlhabenden. Zwar kann jeder acht Jahre kostenlos die Schule besuchen, aber die Kosten für Schuluniformen, Schuhe, Bücher, Schulmaterialien und Transport sind für viele Familien zu hoch. Daher quittieren nicht wenige Kinder noch vor dem Ende der achten Klasse die Schule.  Eine Berufsausbildung kostet Geld, was die meisten wohl eher nicht aufbringen können. Der Staat vergibt zwar Stipendien, aber das Vergabesystem ist recht willkürlich und die Nebenkosten sind für die Auszubildenden oft unerschwinglich. Ich vermute mal dass eine Ausbildung in der Touristikbranche aus diesen Gründen für viele der Safariguides keine Option ist.

Krokodil
Krokodil

Am Ende haben wir wieder Halt am Galana Fluß gemacht und noch einmal das große, alte Krokodil gesehen.
Andrew, unser Guide hat mich dort gefragt, ob es denn in Europa keine Krokodile gibt. Er wollte endlich nach Hause.

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