Spring is coming

After a long winter break, caused by too much other work, I did a new painting.

I do not really like winter especially, the cold and the snow, even if a winter wonderland certainly has its charms.
The snow covers and hides the beautiful colours of nature and when the sun is strong enough, they shimmer through.
I already smelled the spring a few weeks ago and then, when the birds were chirping every morning and the flamingos made their rounds in the sky, I knew: spring is here.
This year-by-year awakening of nature continually fills me with fascination and awe.

Learning Russian – Учить по-русский

A year ago, I did a short Russian language course at a school in Perpignan and since then, I did not really had time to continue. As luck would have it, we have got Russian neighbours and I asked if we could meet once week for a short Russian conversation session. And so it happens that Julia, my neighbour, comes over every Sunday to help me learning that language. Besides listening to podcasts, reading children books I also write down every week a little text, trying to avoid any dictionary. During our session, I have to read it loud and Julia explains the correct grammar and corrects it.
I am still making lots of mistakes but very week she has less to correct.
So here follows my text from today.

Как обычно я писала что я делала в прошили дни.
С понедельника до среды я штукатурила стены в доме нашей дочки. работа была сложная и объёмная. Я должна подготовить стены потому что они разбиты. Я готовила смесь из негашеной извести и песка и потом я нанесла раствор на стену. Вечером я была очень усталая, также я постирала своих вещий. После я ела и слушая подкасты “говорит по-русский”.

Четверг я убирала дома и красила полв кухне. Юля, мой профессор и её сын Димитрий проходили. Мы беседовали о жизни и смотрели как Димитрий играл с метлой.

Пятницу Хаген приехал из Будапешта, где он работал. Вместе мы закупали продукты и я варила рыбу для ужина.
В субботу я красила стены у нашего друга. Я почти закончила мою работу, когда ведро с краской упал с лестницы. Краска была везде! Я всё убирала два часа. Я была очень злая на севя.
Сегодня, я не работаю, только учию по-русскийю

Wie das Leben so spielt

Irgendwie haben wir alle einen Lebensplan, bewußt oder auch unbewußt. Also so was in der Richtung wie: wenn ich mal groß bin, dann will ich auf gar keinen Fall Dinge tun, die ich nicht mag, dann werde ich reich und berühmt… etc.

Auf dem Weg dahin unterwerfen wir uns oft mehr oder weniger freiwillig sogenannten Sachzwängen, denen wir, so glauben wir, kaum mehr entrinnen können: ich muß erst den Abschluss machen, Geld verdienen, das Haus bezahlen, die Kinder großziehen, … – aber dann! Dann gehts los mit dem schönen Leben, dann mache ich das, was ich schon immer machen wollte.

Und zack, kommt etwas dazwischen, was man nicht wirklich beeinflussen kann: eine unheilbare Krankheit, eine, die das Leben zunehmend einschränkt bis es viel zu zeitig zu Ende geht. Dann fliegt der ganze schöne Traum auseinander und alles wird nebensächlich. 

Und was dann? Sich an das Leben klammern? Sich allen erprobten und unerprobten Therapien hingeben in der Hoffnung, dass es vielleicht doch noch Rettung gibt? Wie und mit wem Zeit verbringen? Wie lange braucht man, um sich vom Leben zu verabschieden? Geht das überhaupt? 

So einen Prozess beobachte ich gerade in meinem unmittelbaren Freundeskreis und es macht mich sehr traurig. Mein Verstand und mein Gefühl liegen hier nicht auf einer Wellenlänge. Ich fühle mich hilflos.

A Roof, Russian Language and Christmas

Last week we finally started rebuilding the roof at our current house restoration project. It was a lot heavy work, with unbelievable amounts of dirt and dust, many old tiles, running up and down to carry materials. But at then end of the week, we built a new structure for the roof and covered the half of it.
The best thing: its sunny and warm and I really enjoy being on the roof and having that stunning view over Fitou.

In the evenings I did my self imposed homework for further learning Russian: writing down a few phrases about my day. Thanks to my friendly neighbour I enjoy a weekly hour Russian conversation. Well, it’s a a mix of every language I know, but slowly I am getting there 😉

And now, it’s Christmas. I would like to go for a swim in the sea (should work as it is still warm), having nice food & chocolate, watching lots of films, reading, talking, making plans, ….

10 Tage in Südvietnam

So langsam fangen wir endlich an zu reisen und diesmal haben wir uns auf den Weg nach Ho Chi Minh City (HCMC) gemacht, denn Isa und Dick sind seit ein paar Monaten in Südostasien unterwegs und wir wollten uns mit ihnen irgendwo dort für ein paar Tage treffen. Jetzt ist Vietnam nicht gerade um die Ecke und für so eine kurze Dauer ist die Anreise auch relativ aufwendig (Barcelona-London-Doha-HCMC und zurück), aber es hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Mein “Inspiration Tank” ist wieder aufgefüllt 🙂

Ich war zuvor noch nie in diesem Teil der Welt und wußte nicht so recht, was mich dort außer hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen (was übrigens sehr angenehm war) erwartet.
Wir sind morgens in HCMC angekommen, mitten im Berufsverkehr und ich habe mich wie in einem großen Ameisenhaufen gefühlt. Unzählige Mopeds, wirklich unzählige, sind auf den Straßen (und Fußwegen) in alle Richtungen unterwegs. Wenn man als Fußgänger eine Straße überqueren will, muß man einfach loslaufen, die passen schon auf dass sie dich nicht umfahren. Ich habe nicht einen einzigen Unfall gesehen. Begleitet wird das Ganze von einer immensen Geräuschkulisse und Abgaswolke. Ich habe sofort verstanden, warum viele Menschen eine Atemschutzmaske tragen.

Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut organisiert, die Fernbusse super bequem, man reist im liegen.

5G Internet gibts überall und entsprechende Services dazu.

Die Luftverschmutzung und den Müll auf den Straßen fand ich ehrlich gesagt unglaublich. Sobald man in eine Wohnung, ein Geschäft, Suppenküche oder Restaurant geht, ist alles blitzeblank sauber. Dieser Widerspruch hat mich ziemlich verstört. Das Land hat kaum Kapazitäten um den Müll zu sammeln, zu verarbeiten und zu verbrennen. Aber es gibt einen Plan, allerdings ist derzeit wohl  kein oder zu wenig Geld für Investitionen vorhanden um diesen Plan auch zu realisieren.

Das Land versinkt im Plastikmüll! Das ist ein riesiges Problem und hat mich ziemlich wütend gemacht. Ich meine, es wäre doch relativ einfach, nur noch Elektroroller zuzulassen und Plastiktüten zu verbieten.

HCMC

Die Stadt hat ungefähr 9 Millionen Einwohner und schätzungsweise 7 Millionen Mopeds sowie 700.000 Autos sind täglich in dieser Stadt unterwegs. Ein Moped können sich viele leisten, ein Auto ist etwas für Reiche und Funktionäre, sagte uns ein Einheimischer.

Ho Chi Minh City platzt aus allen Nähten. Es entstehen komplett neue Stadtviertel, Lücken werden bebaut und für das gesamte Land sind 500 Wohnhochhäuser à 500 Wohnungen bis 2020 geplant zu bauen. Wir haben in einem dieser gerade fertiggestellten Hochhäuser (50 Etagen!) in einem doch recht luxuriösem Apartment übernachtet, mit einem phantastischem Blick über die Stadt.

Es macht Spaß einfach so durch die Stadt zu laufen, trotz Umweltverschmutzung.
Im chinesischen Viertel mit seinen kleinen Gassen und den schmalen, hohen Häusern sind noch die Einflüsse der Stadtgestaltung aus der französischen Kolonialzeit sichtbar.

Im 1. Bezirk stehen u.a. Partei-und Verwaltungsgebäude, schöne Paläste aus der Kolonialzeit und die wichtigsten Museen der Stadt. Wir haben uns die Ausstellungen und Galerien im Museum für Moderne Kunst angeschaut. Dort habe ich auch Lackmalereien gesehen und ein wenig über diese Maltechnik herausgefunden. Im Laden der Kunsthochschule hab ich mir dann auch die wichtigsten Materialien und Werkzeuge gekauft damit ich das ausprobieren kann.

Das Kriegsmuseum hat mich sehr beeindruckt. Die Ausstellung zeigt eigentlich nur Fotos, Augenzeugenberichte in Schrift und Video und die von den USA verwendeten Waffen. Ich war oft den Tränen nahe und manche dieser Bilder und Berichte konnte ich mir nicht anschauen, das war kaum auszuhalten. Ähnliches habe ich bisher nur in Auschwitz gefühlt.
Ein paar Tage später haben wir uns noch die Tunnel von Cu Chi angeschaut, sind selber hineingekrochen um wenigstens einigermaßen eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Vietcong da gebaut haben. Zwar waren sie von der Ausrüstung her den Amerikanern weit unterlegen, aber moralisch waren sie ihnen weit überlegen.

Can Tho

Wir sind rechtzeitig vor dem Taifun aus HCMC abgereist und haben ein paar Tage im Mekong Delta verbracht. In einer kleinen Pension in Can Tho, der größten Stadt im Delta haben wir gewohnt und von dort die Gegend erkundet. Mit dem Boot sind wir zum noch immer größten schwimmenden Markt gefahren. Es gab und gibt viele dieser schwimmenden Märkte im Delta, wo die heimischen Bauern ihre Erzeugnisse sowohl an Groß-und Einzelhändler wie auch Privatleute verkaufen.

So pittoresk das Schauspiel für Touristen auch sein mag, die Probleme des Deltas und der äußerst intensiv betriebenen Landwirtschaft lassen erahnen, was da auf die Bewohner zukommt.

Im Delta werden über 50% des Reises und ein Großteil des Obst und Gemüses Vietnams produziert. Wetterkatastrophen, sinkender Wasserspiegel durch Staudämme in China und Kambodscha, Erosion der Ufer und das Eindringen von Salzwasser bedrohen das ökologische wie auch ökonomische Gleichgewicht in dieser Region.  Um Ertragsverluste in der Landwirtschaft und Fischzucht auszugleichen, wird mehr gedüngt und bewässert, die Fisch- und Shrimpszucht mit allerlei Chemie gepusht. Viele kleinere Kanäle sind schon heute so verschmutzt, dass dort kaum noch Leben ist. Es scheint ein Teufelskreis zu sein, aber ein von Menschen gemachter.

Teilweise ist es schon absurd zu sehen, wie die Menschen dort mit der Natur, ihrer unmittelbaren Lebensgrundlage umgehen. Der Bootsführer muß alle 20 Minuten anhalten um die Motorschraube vom Plastikmüll zu befreien, nur um selbigen wieder ins Wasser zu werfen. Gleichzeitig preist er die Natur und Pflanzenvielfalt und bedauert, dass es kaum noch Flusspferde und Krokodile gibt.

Am nächsten Tag haben wir uns Roller ausgeliehen und sind in ein paar Dörfer nördlich von Can Tho gefahren. Wir waren auf der Suche nach zwei sogenannten Craft Villages, Dörfern in denen die berühmten Kegelhüte (Non La) und Reispapier hergestellt werden. Die Hutmacher haben wir nicht gefunden und die Herstellung des Reispapiers haben wir auch nicht wirklich gesehen, dafür aber gekostet. Als wir nämlich ein wenig hilflos am Straßenrand standen und Google Maps durchsuchten, hat uns eine Familie zu sich eingeladen. Die war gerade nach einem üppigen Lunch beim Reiswein (den ich eher als Schnaps bezeichnen würde) angelangt und entsprechend fröhlich. Natürlich mußten wir mit ihnen anstoßen und die Frau des Hauses hat uns leckere Bananenreisfladen serviert. Der Mann hat die Schönheit seiner Tochter gepriesen und war sichtlich angetan von Dick. Nach einer Weile hatten wir den Eindruck, dass er ihm seine Tochter offerierte.
Es scheint ein durchaus gängiges Geschäftsmodell zu sein 😉
Dieser Eindruck hat sich noch verstärkt, als wir eines Abends durch das Backpackerviertel gelaufen sind und überall sehr schöne, leicht bekleidete Frauen nach westlichen Männern Ausschau hielten. Ich weiß, das dass eine euphemistische Beschreibung ist für das was da wirklich geschieht.

Fazit

Vietnam boomt, unter kommunistischer Führung entwickelt sich ein entfesselter Kapitalismus mit all seinen Vor- und Nachteilen. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn mehr Menschen in einigermaßen guten Häusern leben, wenn sie mehr Geld verdienen, wenn sie sich den Luxus eines Motorrollers, Mobiltelefone leisten können und so mobil werden, am Leben teilnehmen können. Das, was hier Luxus ist, ist für uns aus der reichen westlichen Welt selbstverständlich.

Aber auch wenn sich für die Masse das Lebensniveau erhöht, die Kluft zwischen arm und reich wächst atemberaubend schnell und ist so unglaublich groß, dass ich mich frage, wie lange so etwas gut geht, wie lange bleiben die Menschen noch freundlich und offen und unterstützen sich gegenseitig, wann kippt das, wann werden sie gierig und egoistisch, wo ist die Grenze zwischen genug und Überfluss?

Aber, ich will da auf jeden Fall wieder hin…

 

Familienstammbaum

Seit ich vor einem halben Jahr beschlossen hatte, die Geschichte unserer Familie aufzuschreiben, war mir nicht klar, wie aufwendig das sein würde.
Ich habe mittlerweile so viele Geschichten und von Familienmitgliedern gehört, die ich vorher noch nicht kannte, aber auch viele meiner Erinnerungen sind wieder wach geworden. Da geistert eine Menge in meinem Kopf herum und es ist richtig Arbeit, das alles zu ordnen.

Ich habe also angefangen, die Familienmitglieder zu sortieren, diese zueinander in Relation zusetzen, also einen Familienstammbaum zu schreiben und bin dabei recht schnell an die Grenzen der verständlichen Darstellung gekommen. Auf der Suche nach Web Applikationen bin ich recht schnell auf das Universum der Genealogie gestoßen, und da tun sich schon Dinge auf, die ich gar nicht näher kommentieren möchte. Nur soviel: alles, was einigermaßen gut funktioniert, kostet Geld. Aber mein persönlicher Open Source Spezialist ist bei webtrees fündig geworden. Das Programm ist zwar nicht so sophisticated, aber einfach zu benutzen und tut, was es soll.

Na ja, das ist der Stammbaum, aber die mit den einzelnen Personen verbundenen Geschichten sind die andere Seite meines Projekts. Da werde ich bestimmt noch viel Zeit mit verbringen.
Besonders, wenn man die Geschichten in einen historischen Zusammenhang einordnet und darüber recherchiert, werden sie immer interessanter und immer mehr Fragen tauchen auf.

Du Ursprünge unserer Familie lassen sich sieben Generationen zurück verfolgen, also bis ungefähr bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Ich stamme übrigens aus einer Familie von Bauern, Handwerkern und Hausfrauen ab 😉 Der erste, der einen höher qualifizierten Beruf ausübte war mein Großvater. Er war Druckermeister.

Erstaunt hat mich, wieviel ich selbst vergessen hatte und auch, woran sich die Menschen meiner großen Familie erinnern. Auch fand ich es unglaublich, wie sie doch alle mehr oder weniger immer Kontakt zu einander hielten, trotz der mit den beiden Weltkriegen verbundenen Katastrophen.

Contrasts

Between all the house restoration work, I had time to do another painting. When doing a full house restoration we really start from the bottom, removing everything what was added to the original structure of house, leaving us with bare walls, without floors and ceilings, left with the rough, basic foundation.

When we are done with our restoration work, a shiny and beautiful surface is visible and make people feel welcomed.

This is what I had in my mind when creating that new painting.
The bottom is made with concrete and the finish on top is created by several coats of lacquered oil paint in a bright, warm and sunny yellow.

Even though I need to apply some last layers, I want to give you a first impression.

Agile restoration

You might have noticed: we, Hagen and me are restoring an old house here in Fitou for our daughter Isabell and her husband Dick.
Isabell and Dick helped as often as possible and together we did all the planning but currently they are travelling the world.
The goal is to have to house at least to 80% ready when they are back end of March next year. That’s an ambitious goal and we, Hagen and me, are constantly “fighting” about the seriousness of this deadline, but we still love each other 🙂 We have very different approaches to time frames and how we calculate them. I am often too ambitious, Hagen is more conservative and at the end, we mostly meet us in the middle. Continue reading “Agile restoration”